Projektberatung gemeinschaftliches Wohnen
Gemeinschaft als Wohnform
Gemeinschaftliches Wohnen bezeichnet Wohnformen, bei denen Menschen in der Form zusammenleben, dass sie freiwillig eine Gemeinschaft zur gegenseitigen Unterstützung bilden. (Siehe Definition unter anderem bei de.wikipedia.org/wiki/Wohnprojekt)
Die Formen des gemeinschaftlichen Wohnens sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Wesentlich ist es, dass die Menschen sich in der richtigen Form zusammenschließen und dieser Form gemeinschaftlich Inhalte geben, welche von allen Mitgliedern vertreten werden. Nach bzw. mit der Gruppenfindung und -bildung stellt sich die Frage nach dem geeigneten Objekt: Lage und Beschaffenheit des Objekts müssen den gemeinsamen Vorstellungen entsprechen und die Voraussetzung für eine nachhaltige Verwirklichung der gemeinsamen Vorstellungen bieten. Während der Objektsuche sollten bereits wesentliche Fragen zur Form des Erwerbs beantwortet werden: Zur Miete oder Kauf- und wenn Kauf, wer soll woran Eigentum haben? Gibt es die Möglichkeit einer Erbbaurechtsbestellung durch den Eigentümer oder vielleicht auch eines Mietkaufes? Welche Fördermöglichkeiten und Hilfeleistungen können beansprucht werden? Wer beurteilt die Höhe der weiteren Kosten durch Sanierung, An- oder Umbau? Hat die Gruppe Kapazitäten der Selbsthilfe oder muss vieles in fremde Hände delegiert werden?
Meine Leistungen
Ich begleite Ihre Gruppe von den ersten Anfängen der Gruppenbildung über den Erwerb des Objektes bis zu nachfolgenden rechtlichen Problemen. Meine langjährigen Erfahrungen als Vorstandsmitglied eines gemeinnützigen Vereins, der gemeinnützige Projekte mit gemeinschaftlichem Wohnen verknüpft, wie auch als Mitglied des Mietshäusersyndikats e.V., und Interessenvertreterin und Beraterin zahlreicher Wohn- und Gemeinschaftsprojekte verfüge ich nicht nur über die Kompetenz, Ihrer Gruppe die passende rechtliche Gestalt zu geben, sondern berate und vertrete Sie auch beim Immobilienerwerb. Auch nach Abschluss eines entsprechenden Vertrages durch die Rechtsform Ihrer Wahl stehe ich Ihnen bei der Klärung etwaiger weiterer rechtlicher Probleme gerne zur Verfügung.
Netzwerke werden in einer Zeit der Sozialen Vereinzelung immer wichtiger, daher stehe ich in meiner Beratungstätigkeit auch nicht alleine da. In baulichen Fragen greife ich gerne auf die Kompetenz und die langjährigen Erfahrungen bei der Umsetzung von Wohnprojekten von Herrn Dipl.-Ing. Bernhard Hummel aus Berlin zurück.
Berater und Unterstützer
Fördernd bei der Verwirklichung des gemeinschaftlichen Wohnprojektes ist neben dem Mietshäusersyndikat unter anderem die Stiftung trias, die Stiftung Edith Maryon , die Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit. Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter anderem unter dem Stichwort Stiftungssuche bei dem Bundesverband deutscher Stiftungen. Das Bundesministerium setzt aufgrund der demografischen Entwicklung insbesondere auf Bau- und Wohnformen für ältere Menschen. Informieren können Sie sich unter www.baumodelle-bmfsfj.de. Auf der Webseite des Kompetenznetzwerkes Wohnen erhalten Sie viele weitere hilfreiche Links: www.kompetenznetzwerk-wohnen.de
Fördermittel
Informationen über Fördermöglichkeiten der Europäischen Union des Bundes und der Länder erhalten Sie sich unter www.foerderdatenbank.de. Gerade für Gruppen, die auf Selbsthilfe und Autonomie Wert legen, sei die Homepage des Netzwerkes Selbsthilfe empfohlen Auch bei der Wahl der Förderer und Unterstützer gilt, dass es auf die Übereinstimmung der wechselseitigen Vorstellungen und Interessen ankommt.
Geld
Innovative und projektadäquate Finanzierungskonzepte erhalten Sie unter anderem bei der Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken in Bochum.
Weitere Informationen: